Köln im dritten Reich

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Köln von Anfang an im Fokus der Nazis Die Domstadt Köln war von Anfang an im Fokus der Nationalsozialisten, denn diese fassten die pulsierende Stadt als großen Gefahrenherd in Deutschland auf. Der Grund hierfür lag in den vergleichsweise schlechten Umfrageergebnissen, die die Nationalsozialisten in Köln einfuhren. So lag der durchschnittliche Wahlerfolg bei 43,8 Prozentpunkten. In Köln selber kamen sie aber nicht über 33 Prozentpunkte hinaus. Die Nationalsozialisten ließen sich nicht lange bitten und leiteten schnelle „Reformen“ in Köln ein. Die führenden Politiker wie der Bürgermeister Konrad Adenauer wurden ihrer Ämter enthoben...

Köln nach dem Zweiten Weltkrieg- wie Phönix aus der Asche

WAR & CONFLICT BOOKERA:  KOREAN WAR/DEATH & DESTRUCTION

Köln unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg Köln lag während des Zweiten Weltkrieges eigentlich grundsätzlich unter Bombenbeschuss. In den Jahren von 1941 bis 1945 flogen zumindest wöchentlich Bombertruppen über Köln und ließen ihre gefährlichen Waffen fallen. Eine besondere Nacht war die vom 31. Mai auf den 1. Juni 1942, als es zum ersten „1000-Bomber-Angriff“ kam. Die Briten ließen einen Angriff fliegen, der die komplette Innenstadt Kölns in eine Massenruine umformte. Es ist beinahe unmöglich die Zerstörung Kölns anschaulich in Worte zu fassen. Deshalb sollen ein paar Zahlen aufgeführt werden, die das Ausmaß der...

Die Judenverfolgung in Köln

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Das gezielte Vertreiben und Töten der jüdischen Bevölkerung Kölns Das Töten begann richtig mit dem Einzug der Gestapo in das EL-DE-Haus, in dem unzählige Menschen gefolter und schließlich auch getötet wurden. Die Gestapo zog 1935 in dieses Haus in Köln. Ein Jahr später zog die deutsche Wehrmacht in Köln ein. In bizarren Szenen, jubelten die Menschen den einmarschierenden Truppen entgegen. Der traurige Höhepunkt der Judenverfolgung in Köln war sicherlich die Kristallnacht. In dieser Nacht zogen unzählige Menschen auf die Straße, um die Synagogen und Geschäfte jüdischer Mitbürger zu verwüsten und zerstören....

Köln in der Neuzeit- die Anfänge des 20. Jahrhunderts

Köln, Hochwasser

Konrad Adenauer führt Kölns Geschick Am Anfang des 20. Jahrhunderts betrat vor allem ein Mensch die nationale Bühne der Politik und machtes sich einen großen Namen, Konrad Adenauer. Der smarte Kölner wurde Oberbürgermeister seiner Heimatstadt und prägte das Städtebild wie kein anderer. Dabei war sein Amtsantritt keinesfalls einfach. 1917 war bereits abzusehen, dass der Erste Weltkrieg nicht mehr zu gewinnen war. Überalle herrschte Unruhe und Chaos. In den Jahren von 1918 bis 1924 fiel Köln unter englische Besatzung. Dies hinderte jedoch Konrad Adenauer nicht daran, Reformen und Verbesserungen in Köln durchzusetzen. Adenauer gestaltet Köln Konrad Adenauers erstes Anliegen war die Wiedereröffnung der Universität...

Köln erreicht die Neuzeit

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Die Preußen kommen Nach dem Gastspiel von Napoleon und seinen Truppen, kamen die Preußen nach Köln. Auf dem Wiener Kongress, bei dem ganz Europa neu geordnet wurde, war diesen die Rheinstadt zugesprochen worden. Da die Preußen keinen Anlass sahen, die französischen Reformen abzuändern, da diese sehr erfolgreich waren, ließen sie sie einfach fortlaufen. Durch das Reintegrieren der Juden und das Einführen des Code Civil, konnte sich Köln in dieser Zeit zu einer Dienstleistungsstadt mit blühender Industrie entwickeln. Mit dieser Entwicklung ging ebenfalls eine steigende Einwohnerzahl einher. So nannten im Jahre 1810 ungefähr 42.000 Menschen Köln ihr Zuhause, 1890 waren es bereits...

Köln auf der Schwelle zwischen Mittelalter und Neuzeit

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Die Franzosen in Köln Obwohl das seltsam klingen mag, aber die Kölner waren in keinster Weise vorbereitet, als die französischen Revolutionstruppen plötzlich vor den Stadtmauern erschienen. Ohne lange zu zögern, gewährte man ihnen Eintritt, denn das Kräfteverhältnis fiel eindeutig zu Gunsten der Franzosen aus. Die Kölner mussten mitansehen, wie ihre geliebte Stadt zum ersten Mal durch eine fremde Macht eingenommen wurde. Die französische Herrschaft wechselte von den Revolutionstruppen über zu Napoleon, der Einiges in der Rheinstadt veränderte. Unter diesen Veränderungen fanden sich sowohl positive, als auch negative Aspekte. Napoleons Reformen Napoleon ließ als erstes die kirchlichen Institutionen säkularisieren, denn sein Feldzug war teuer...

Köln im Mittelalter- Das Geschäft mit dem Krieg

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Köln versucht die Trendwende Nach dem schlechten 16. Jahrhundert, in dem auch der Ruf der Stadt erheblich gelitten hatte, mussten die Machthabenden in Köln unbedingt einen Weg finden, wieder zu alter Stärke zurückzukehren. Mit dem Bau des Zeughauses, dem Spanischen Bau und der Rathauslaube wurde das weiterhin vorhandene Baupotenzial verdeutlicht. Der erste große Fortschritt im Wiederaufbau Kölns, war das Weiterentwickeln der Handelsbeziehungen mit den Niederlanden. Diese hatten sich von Spanien distanziert und suchten nach neuen Handelspartnern. Somit konnte Köln einen neuen Markt erschließen. Der Dreißigjährige Krieg- „Glücksfall“ für Köln Der Dreißigjährige Krieg brachte...

Köln im Mittelalter- Investition in die Bildung

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Der Universitätenbau in Köln In der Regel war es früher so, dass Universitäten von der geistlichen Obrigkeit gegründet wurden. In Köln war dies nicht der Fall. Nachdem die Bürger die Erlaubnis von Papst Urban VI. Erhalten hatten, konnten sie nach eigenem Bestreben eine Universität gründen. Damit hatte Köln die erste bürgerliche Universität der Welt. Obendrein ist die Kölner Universität eine der traditionsreichsten der Welt und fast die älteste auf deutschem Grund und Boden. Nach den schweren Jahren der Pest, brachten die Studenten neues Geld mit in die Rheinstadt und kurbelten die...

Köln im dunklen Mittelalter

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Erste Schatten über Köln Bis tief ins 14. Jahrhundert hinein, konnte Köln auf eine weitgehend positive Entwicklung zurückblicken. Natürlich hatter der Kampf zwischen Klerus und Patriziern seine Opfer gefordert und es lebten auch einige Menschen in großer Armut, aber die breite Masse war zufrieden und einige wenige verdienten „millionenschwer“. Keine Frage, Köln war ein Zentrum Europas und genoss großes Ansehen auf dem gesamten Kontinent. Die Pest in Köln Doch wie so oft im Lauf der Dinge, folgt auf eine Blütezeit ein teifer Absturz. In Köln war für diesen Niedergang eine Krankheit verantwortlich, die...

Der Machtkampf in Köln zwischen Klerus und Patrizier spitzt sich zu

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Wettkampf zwischen Klerus und Bürgertum Die reichen Händler gingen irgendwann sogar so weit, dass sie sich ein eigenes Rathaus bauten und ein Stadtwappen zulegten. Beide Dinge waren komplettes Neuland in Europa. Der Klerus wusste, dass er sich wehren müsse und so ergriff der Kölner Erzbischof die Inititative. Mit einem genialen Schachzug  raubte er in Mailand die Reliquien der heiligen drei Könige und überführte sie nach Köln. Die Menschen waren begeistert und unzählige Pilger fanden ihren Weg an den Rhein. Auf diese Weise hatte der Klerus seinen Machtanspruch in Köln wieder erneuert. Selbstverständlich...