Kölnische Rundschau

Die “Kölnische Rundschau” ist eine regionale Zeitung für den Raum Köln/Bonn und wird vom Heinen-Verlag herausgegeben. Die Auflage beträgt 320.995 Exemplare. Sie erscheint täglich außer sonntags.
Die Kölnische Rundschau arbeitet mit elf Lokalredaktionen zusammen, die jeweils für die acht unterschiedlichen Lokalteile zuständig sind. Es gibt die Kölnische Rundschau in den Regionen Köln, Bonn, Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Sieg-Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis, Euskirchen, Oberbergischer Kreis und in Wipperfürth/Lindar. Seit 2009 wird die Kölnische Rundschau von Engelbert Greis und Cordula von Wysocki geleitet, die die Chefredaktion übernommen haben.
Das erste Exemplar der Kölnischen Rundschau erschien am 19. März 1946. Die Kölnische Rundschau wurde von Reinhold Heinen begründet, einem Journalisten und Kommunalpolitiker. Er bekam damals die Erlaubnis, eine Zeitung herauszubringen, die nah an der CDU bleiben sollte, jedoch stellte Reinhold Heinen erst seine journalistische Unabhängigkeit sicher, bevor er sich darauf einließ. Dadurch, dass er in dem Blatt unverblümt die Wahrheit schrieb und nichts beschönigte, gab es immer wieder Probleme mit Konrad Adenauer, dem damaligen Bundeskanzler.
Im Jahr 1948 versuchten die Herausgeber, aus der Zeitung Kölnische Rundschau eine überregionale Zeitung zu machen und veröffentlichten sie unter dem Namen “Allgemeine Kölnische Rundschau”. Der Versuch scheiterte und 1950 wurde die Zeitung mit Millionenverlusten wieder eingestellt.
Im Jahr 1969 übernahm Heinrich Heinen die Zeitung, nachdem sein Adoptiv-Vater Reinhold Heinen verstarb.
Die Konkurrenz zwischen der Kölnischen Rundschau und dem Verlagshaus M. DuMont Schauberg, das den Kölner Stadt-Anzeiger und den Express herausgibt, war von 1949 bis in die achtziger Jahre sehr stark. Die beiden Zeitungen lieferten sich wirtschaftlich wie auch publizistisch harte Kämpfe. Im Laufe der Jahre wurde aber aus der Konkurrenz eine Kooperation und der DuMont übernahm im Jahr 1982 eine Kapitalbeteiligung am Heinen-Verlag, im Jahr 1999 dann sogar die Verlagsrechte. Die Redaktion der Kölnischen Rundschau ist allerdings trotzdem unabhängig geblieben. Seit Mai 2000 ist der Sohn von Heinrich Heinen, Helmut Heinen, der Herausgeber der Kölnischen Rundschau.
Neben den regionalen Teilen für die jeweiligen Kreisbereiche bietet die Kölnische Rundschau auch Informationen zum aktuellen überregionalen Tagesgeschehen. Dafür sorgen die Rubriken Aus aller Welt, Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport, Magazin, Altenhilfe, Gesundheit, Reise, Motor, Computer und Spiele. Sie veröffentlicht auch Zeitungsanzeigen in den Bereichen Trauer, Gratulation, Treffpunkt, Reisen und Finanzen. Unter rundschau-online.de ist außerdem eine Online-Ausgabe der Zeitung zu finden.

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