Uniklinikum Köln

Das Universitätsklinikum Köln AöRkurz Uniklinik Köln, stellt mit 39 Kliniken und 22 Instituten ein Krankenhaus der Maximalversorgung dar. Außerdem zählt es zu den Gründungsfakultäten der Universität zu Köln und ist somit ein Lehrkrankenhaus für die Studenten der Medizinischen und Zahnmedizinischen Fakultäten.Ca. 7.400 Mitarbeiter, die sich auf Forschung, Lehre und Krankenversorgung verteilen, sind derzeit in der Uniklinik Köln beschäftigt. 1.020 Ärzte mit zum Teil internationaler Ausbildung und insgesamt 96 Professuren gewährleisten sowohl im Bereich der Ausbildung als auch im Bereich der Behandlung und Pflege einen hohen Standard.Mit 1.275 Betten ist die Uniklinik Köln das größte Krankenhaus der Stadt. Jährlich werden etwa 50.000 Patienten stationär und ca. 173.000 Patienten ambulant versorgt.Die Geschichte der Uniklinik Köln reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Im Jahr 1248 errichtet Albert Magnus, einer der großen Gelehrten seiner Zeit, im Auftrag des Dominikaner Ordens ein Generalstudium in Köln. Da Magnus eine international geachtete Kompetenz in den Bereichen Medizin und Naturkunde ist, werden die Schüler dort außer in den klassischen Fächern Theologie, Rechtskunde und Philosophie eben auch im Studium der Medizin unterwiesen. Im Jahr 1388 gründet die Freie Reichsstadt Köln die Universitas Studii Coloniensis, der von Beginn an eine Medizinische Fakultät angegliedert ist. 1715 entsteht ein Theatrum Anatomicum, der nahe Botanische Garten dient unter anderem der Züchtung von Heilpflanzen. 1798, nach dem Einmarsch der Franzosen in Köln, wird die Universität samt Klinikum geschlossen. An ihrer statt tritt nun eine Zentralschule, an welcher unter anderem auch Medizin gelehrt wird. Doch auch sie wird 1802 aufgelöst. 1904 gründet die Stadt Köln die erste Akademie für praktische Medizin in Deutschland. Dort steht vor allem die praktische Aus- und Fortbildung in medizinischen Berufen im Vordergrund. Als 1919 unter Oberbürgermeister Konrad Adenauer die Universität zu Köln neu eröffnet wird, wird die Akademie zur Medizinischen Fakultät. Das städtische Krankenhaus in Lindenburg, ehemals eine Heil- und Pflegeanstalt für psychisch Kranke und nach dem Aufbau weiterer Abteilungen zu diesem Zeitpunkt Krankenanstalten Lindenburg genannt, wird der Universität als Lehrkrankenhaus übertragen.

Heute werden ungefähr 3.400 Studenten an der Uniklinik Köln ausgebildet. Die wissenschaftlichen Schwerpunkte der Uniklinik Köln liegen zur Zeit in den Bereichen der Molekularen Medizin und der Krebsforschung.

Die Uniklinik Köln verfügt über den deutschlandweit einzigen Lehrstuhl für Stereotaxie, einem Verfahren, bei dem minialinvasive Eingriffe am Gehirn des Patienten durchgeführt werden, während sein Kopf und die medizinischen Geräte in einem fest installierten Rahmen fixiert sind. In Köln gibt es derzeit derzeit vier Max-Planck-Institute, von denen das neueste das Institut für die Biologie des Alterns und der Uniklinik Köln angegliedert ist. Seit 2005 verfügt die Uniklinik Köln über das Centrum für integrierte Onkologie Köln-Bonn, welches seit 2007 von der Deutschen Krebshilfe gefördert wird, eine Auszeichnung, die sonst nur noch drei anderen deutschen Krebszentren zuteil wird. 2007 bekommt die Uniklinik Köln den Zuschlag bei der bundesweiten Exzellenz-Initiative für den “Exzellenzcluster zur Erforschung zellulärer Stressantworten bei alterassoziierten Erkrankungen (CECAD)”. 2008 erhält die Uniklinik Köln den ersten Preis des Hospital-Innovations-Wettbewerbes für ein neues Konzept der ärztlichen Versorgung im Krankenhaus.

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