Köln- Zentrum des christlichen Glaubens

Der Abzug der römischen Truppen aus Köln

Der Abzug der römischen Truppen endete für Köln und dessen Bewohner in einem Fiasko. Die Römer verzichteten nicht darauf, die Rheinbrücke komplett abzureißen. Auf diese Weise wurde Köln komplett isoliert. Der Handel mit den Germanen brach ein, denn die Handelswege führten in der Regel über die Brücke. Auch das geschäftige Treiben mit dem Imperium war Geschichte. Aus diesem Mangel an Perspektiven, verließen einige Kölner fluchtartig die Stadt und kehrten ihr den Rücken zu. Das Gefühl von Chaos wurde noch durch die plündernden Franken unterstützt, die auch nach einger Zeit Köln einnahmen.

Die Franken in Köln

Köln schien in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Doch genau in dieser Phase tauchte der Frankenkönig Sigibert auf, der die Rheinstadt zur Hauptstadt seines Reiches machte. Durch die Ermordung eines anderen Königs, konnte Sigibert sein Reich beachtlich erweitern. Auf diese Weise erlangte auch Köln ein wenig von seiner Bedeutung zurück. Einige des Klerus empörten sich über die Tatsache, dass es in Köln immer noch eine große Anzahl an Tempeln geben würde. Diese waren natürlich als Christen nicht einfach hinzunehmen, konnten aber aus Rücksicht auf die Bevölkerung auch nicht einfach abgerissen werden.

Die christliche Dominanz in Köln

Der Protest des christlichen Klerus führte später dazu, dass Köln zum christlichen Zentrum auserkoren wurde. Rasant wurde in der Stadt am Rhein ein Kirchenprojekt nach dem anderen begonnen. Man ist sich nicht ganz sicher, aber man geht davon aus, dass insgesamt 360 Kirchen in den unterschiedlichsten Größen etabliert werden sollten. Im 8.Jahrhundert nach Christus wurde das Bistum Köln zum Erzbischof ausgerufen und hatte damit nun einen Erzbischof. Dieser trug den Namen Hildebold und veranlasste in seiner Amtszeit, den St. Peter Dom neu auszubauen. Dieser sollte zum Zentrum der umliegenden Bistümer werden.

Unter Karl dem Großen erlebte Köln eine weitere Blütezeit. Karl hatte sein Reich so ausgedehnt, dass die Stadt am Rhein fast in der Mitte gelegen war. Somit war sie von äußeren Feinden kaum in Gefahr zu bringen. Des Weiteren lag sie in unmittelbarer Nähe zu Aachen, an dem der Kaiserhof lag.

Köln Teil des „Heilig Römischen Reiches Deutscher Nation“

Nachdem dem Tod Karl des Großen konnte dessen Reich natürlich nicht zusammengehalten werden und Köln fiel unter karolingische Herrschaft. Es folgten unterschiedliche Herrscher auf den Thron, die sich jedoch alle nicht in Szene setzen konnten. Ihre Amtszeiten blieben glanzlos und gerieten auch im Strudel der Zeit fast in Vergessenheit. Köln gewann erst wieder an Bedeutung, als die Ottonen die Macht übernahmen. König Heinrich I. gliederte die Rheinstadt in das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ ein.

 

 

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