Die Kölner Stadtgeschichte- Angefangen in der Antike

Köln in der Antike

Mit Köln verbinden die meisten Menschen hauptsächliche zwei Dinge: den Dom und den Karneval. Aber auch abseits dieser beiden Dinge, hat die Rheinstadt viel zu bieten und kann auf eine reiche Geschichte zurückblicken. Auf dieser Webseite soll die Kölner Historie ein wenig erläutert werden. Im Folgenden soll mit dem antiken Köln begonnen werden.

Das erste Köln- „Oppidum Ubiorum“

Die Idee, das heutige Köln am Rhein zu gründen, entstand in dem Gallischen Krieg, in dem der weltbekannte Julius Caesar Krieg gegen die Gallier und Germanen führte. Eine ganz wichtige Rolle bei der Gründung der Kleinstadt am Rhein, spielte das Volk der Ubier. Diese leben zunächst rechtsrheinisch und hielten sich aus dem Gallischen Krieg heraus. Caesar begnügte sich am Anfang damit, einen Eroberungszug zu führen, der sich nur auf die linke Rheinseite beschränkte. Nur zweimal überquerte er mit Hilfe von fest installierten Brücken den Fluss und bekämpfte Germanenstämme auf der rechten Flussseite. Beim zweiten Eingreifen der Römer, hatten sie die Absicht, die Ubier gegenüber ihren Nachbarn zu schützen. Nachdem die Ubier nicht mehr sicher waren, sollten sie auf die rechte Rheinseite übersiedeln. Der Fluss wurde zur natürlichen Grenze für das römische Reich.

Nachdem die Ubier aber auch linksrheinisch mehrfach von anderen Stämmen überfallen worden waren, befahl der römische Feldherr Agrippa, eine Stadt, das spätere Köln, auszubauen. In den Anfangsjahren bekam diese Ansiedlung den Namen „Oppidum Ubiorum“.

„Oppidum Ubiorum“ wird „Colonia“

In den nachfolgenden Jahrzehnten nach der Gründung der ersten Ansiedlung, wurde diese sowohl politisch, als auch religiös ausgebaut. Neben Tempeln wurden weitere öffentliche Gebäude errichtet. 15 nach Christus wurde in der Ubierstadt Agrippina die Jüngere geboren. Sie war die Tochter von Germanicus und Agrippina die Ältere. 50 nach Christus bewirkte eben diese Geburt, dass die Stadt römischem Recht unterstellt wurde. Dies hatte in erster Linie positive Effekte auf die kulturelle, politische und religiöse Entwicklung. Es begann ein Zeitalter der Blüte und Weiterentwicklung. Im 9. Jahrhundert setzte sich dann endgültig der Namen Colonia durch, der im späteren Zeitverlauf zu Köln umgewandelt wurde. Mit diesem Namen haben die Kölner Anspruch auf den inoffiziellen Titel, die älteste Stadt Deutschlands zu sein, erhoben. Zumindest sehen sie sich als die erste Siedlung auf deutschem Boden, die römisches Recht als Grundlage hatte.

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    Ein Kommentar zu "Die Kölner Stadtgeschichte- Angefangen in der Antike"

    1. […] auf seine Kosten, wie derjenige, der auf seinen Wanderungen in das Bergische Land den Spuren der Geschichte folgen möchte. Mancher möchte auch die im so genannten Bergischen Städtedreieck liegenden […]

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