Der Aufschwung Kölns in der Antike

Überbleibsel aus der Antike

Köln wird römische Stadt

Mit der Benennung zur römischen Stadt, begann für Köln der erste große Aufschwung in seiner Geschichte. Die Rheinsiedlung bestach vor allem durch ihre gute Infrastruktur. So bauten die Römer einen wichtigen Hafen aus, an dem sie vor allem Handelsgüter umschlagen konnten. Der Handel wurde deshalb so ausgebaut, denn Köln eignete sich in hervorragender Art und Weise für den Tausch mit germanischen Händlern. Durch den Handel mit den Germanen, konnte man sich in Köln die Luxusgüter aus Rom importieren und wurde zu einem der größten Abnehmer der damaligen Zeit. Glas und auch Keramik waren die Hauptgüter für die Colonia bekannt war. Des Weiteren war den Römer natürlich klar, dass die neu gegründete Stadt repräsentative Aufgaben für das Reich übernehmen musste. Es galt, den Germanen zu imponieren, um sie bestenfalls einzuschüchtern, damit sie niemals auf die Idee kommen würden, Roms Herrschaft anzuzweifeln. Um dies zu gewährleisten erbaute man Thermen und Theater. Man stattete Köln mit großen Marktplätzen und Tempeln aus und legte ein gut ausgebautes Straßennetz an. Außerdem errichtete man eine starke Festungsmauer, die allen Bewohnern Schutz bieten sollte. Keine Frage, in dieser Zeit wurde die Basis für das heutige Köln gelegt. Selbstverständlich wurde auch die Wasserversorgung sicher gestellt. Mit Hilfe einer Wasserleitung brachte man frisches Trinkwasser aus der Eifel in die Rheinstadt. Im 2. Jahrhundert nach Christus geschah noch etwas, was am Anfang kaum von Bedeutung war, sich aber im Nachhinein als Schlüsselereignis herausstellte, es siedelten sich die ersten Christen an.

Köln als Hauptstadt

Köln war zur Zeiten der Antike sogar einmal Hauptstadt, auch wenn der Rum hierfür sehr überschaubar ist. In Rom herrschte großes Chaos, denn die sogenannten Soldatenkaiser ringen um die Herrschaft und lösten sich im Minutentakt an der Macht ab. Gleichzeitig streiften Germanen durch das römische Imperium auf der linken Rheinseite und plünderten die Dörfer. Der römische Kaiser entsandte einen Feldherrn namens Postumus, der einige Truppen bei sich hatte und das Gebiet befrieden und stabilisieren sollte. Er unterstand dem direkten Befehl des Kaisersohnes Saloninus, den er jedoch im Streit zu töten wagte. Mit dem Wissen, dass es keinen Rückweg mehr für ihn geben könne, ließ er sich in Köln zum Kaiser ausrufen. Er gründete ein Sondereich, das jedoch nicht allzu lange Bestand haben sollte. Nach der Ermordung von Postumus, übernahmen seine Nachfolger das Zepter. Allerdings unterwarf sich der letzte von diesem dem römischen Kaiser Aurelian.

Die Christenzeit 

Unter dem Kaiser Konstantin wurde der christliche Glaube Staatsreligion. Dieser Kaiser hatte auch einen Kölner Berater um sich: den Bischof Matemus. Durch diese herausragende Stellung gewann Matemus schnell an Ansehen in Köln und der christliche Glaube wurde in der Rheinstadt immer wichtiger. Konstantin sorgte auch dafür, dass das Kastell Deutz errichtet wurde. Dort wurden Soldaten stationiert, die die römische Rheinseite absichern sollten. Wie sich herausstellte war diesem Unterfangen kein Erfolg vergönnt.

Franken in Köln

Die Franken schlugen damals überfallartig zu. Sie eroberten Köln und das Umland, nachdem sie blitzartig den Fluss überquert hatten. Zwar konnten die Römer die Franken noch einmal zurückdrängen. Trotzdem einigten sich beide Seiten auf einen Handel. Die Franken wurden in Köln integriert und es entstand eine Welle der Germanisierung im nordwestlichen römischen Imperium.

 

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